Da bin ich wieder. Ohje, die Zeit rast! Jetzt ist es schon
Mai. Und der letzte Blogeintrag liegt Wochen zurück….
Aber keine Sorge, ich bin nicht wieder im Alltagskarussel
angekommen. Daraus habe ich mich befreit. Ich war im Freizeitstress. Seltsames
Wort. Freizeit und Stress, eigentlich sollte das ja nicht zusammen genannt
werden, oder? Aber am Freitag war ich auf einem Vortrag und da wurde das Wort
Stress nicht als negativ ausgelegt. Im Gegenteil. Stress kann uns auch kreativ
machen und mutig. Wichtig ist eben nur, die Kurve zur Entspannung zu kriegen.
Die habe ich am Freitagabend (nach dem Vortrag) dann auf jeden Fall gekriegt.
Der Chaoskönig und ich waren mal wieder im Yoga Shala zum Meditieren. Wir haben
diesmal gechantet (ich glaube, so nennt man das). Das bedeutet, dass wir mit mehreren Personen
im Kreis sitzen (diesmal auf brandneuen Meditationskissen) und zusammen eine
Art Sprechgesang sprechen. 30 Minuten lang…das klingt erstmal echt lange.
Immerhin sitzt man in der Zeit nur und jedes Husten, Niesen, eingeschlafenes
Bein wird ignoriert. Interessant war für mich, dass ich die erste Zeit noch
viele Sachen im Kopf hatte und die im Geiste durchgegangen bin (was muss ich
morgen erledigen? Habe ich die Wäsche angestellt? …blablabla). Irgendwann hat
man den Sprechgesang und die Bewegung der Finger so verinnerlicht, dass der Geist
sich abschaltet, also mein Geist hat sich zumindest abgeschaltet. Keine Ahnung,
wie das bei den anderen war. Ja und auf einmal war die Meditation vorbei. Das
war eine interessante und entspannende Erfahrung. Das tolle ist, diese
Meditation soll schlimme Dinge oder Altlasten aus meiner Vergangenheit in der
Gegenwart ins positive umwandeln.
Gut, dass ich das auch schon vorher ohne die Meditation
geschafft habe. Ich bin nach wie vor sehr glücklich, dort, wo ich jetzt
arbeite. Viele Kollegen/ Kolleginnen habe ich in mein Herz geschlossen und die,
die etwas schwierig erscheinen, weiß ich gut zu nehmen. In meinem Kopf gibt es
schon einen Blick in die entfernte Zukunft. Ein Wunsch, den ich schon lange
habe. Eine berufliche Weiterbildung. Mit der jetzigen Arbeitsstelle wäre dies
auch möglich. Ich werde es im Hinterkopf behalten und was daraus machen.
Also, wie ihr seht, geht es mir im beruflichen Bereich echt
gut.
Wie sieht es denn mit dem privaten Bereich aus? Daumen hoch!
Beide Daumen hoch. Ich bin gerade ein
sehr positiver Mensch. Mir geht es einfach gut. Ich genieße mein Leben. Gerade
vorhin haben der Chaoskönig und ich so schön draußen in der Sonne gesessen und
einfach nur genossen.
Meine Ernährungsumstellung läuft sehr gut. Meine Waage würde
Purzelbäume vor Freude schlagen, wenn sie es denn könnte. Ich habe mittlerweile
8 KG kg abgenommen. Ohne zu hungern. Was habe ich in der Vergangenheit nicht
schon alles versucht, um abzunehmen. Immer hatten die Diäten mit Heißhunger
Attacken und knurrenden Magen zu tun. Jetzt esse ich von der Menge her nicht
wenig, ich bin immer satt und manchmal denke ich: „Uff, du hast heute zu viel
gegessen.“ Der Gang auf die Waage zeigt mir aber, dass mein Organismus mit der
Menge keine Probleme hat. Er hatte Probleme mit der Kuhmilch und mit dem
Zucker. Mein Stoffwechsel funktioniert endlich gut und mein Körper verwertet
und setzt nicht nur an. Bisher fehlt mir die Kuhmilch immer noch nicht und ich
glaube, sie wird mir auch nicht mehr fehlen. Ich bin meiner Osteopathin so
unendlich dankbar. Diese Dame ist so positiv, sie ist so ein toller Mensch. Ich
bin so froh, sie getroffen zu haben (ein großer Dank an meine Freundin S., sie
hat mir diese Dame empfohlen). In den letzten Wochen haben so viele Menschen zu
mir gesagt: „Du siehst so gut aus. So glücklich und gut!“ Das geht natürlich
runter wie Öl. Ich glaube, viele wissen gar nicht, dass ich abgenommen habe,
die 8 kg sieht man ja auch nicht so offensichtlich (glaubt mir, das sind noch
genug Kilos, die folgen müssen), aber sie sehen, dass irgendwas an mir anders
ist und dass es etwas Gutes ist, denn das strahle ich aus.
Freizeitstress. So fing der Eintrag eigentlich an. Der
Chaoskönig war 2 Wochen dienstlich unterwegs. Ich habe diese 2 Wochen genutzt
und habe mich wieder mit vielen tollen Menschen getroffen. Ich war jeden Tag
nach der Arbeit unterwegs und kam abends erst spät nach Hause. So verfliegt die
Zeit natürlich. Aber es ist so wichtig, dass wir unseren Körper gut behandeln
und uns gute Dinge antun. Sich mit netten Menschen zu treffen ist eine Sache
davon. Soziale Kontakte sind so wichtig. Also, greift zum Telefon und
vereinbart Termine mit euren tollen Mitmenschen!!!
Und trefft euren eigenen tollen Chaoskönig. Meiner ist zum
Glück wieder bei mir und reist nicht alleine in der Weltgeschichte rum.
In diesem Sinne, wünsche ich euch einen tollen restlichen
Sonntag und eine gute Woche!
Eure Dinkfrau
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